Ein KI-Lern-Coach, der dir hilft, dein Kind beim Lernen zu begleiten — fundiert, spielerisch und ohne Notendruck.
Das hier ist kein Lernprogramm und keine App, sondern ein Begleiter: Du arbeitest mit einem KI-Coach (z. B. Claude Code) direkt in diesem Projektordner. Du kommst immer wieder auf ihn zu — live während des Lernens („was machen wir jetzt?") oder reflektierend danach („so lief's heute") — und die Vorschläge werden mit jeder Rückmeldung passender für dein Kind.
Ziel: Lernfreude, Selbstvertrauen, Frustrationstoleranz und die Fähigkeit, sich Inhalte selbst zu erschließen — nicht bessere Noten. Fach-agnostisch: funktioniert für Mathe, Sprachen, Lesen, Sachthemen, ein Instrument … alles, was ihr üben wollt.
Diese Werkstatt ist für dich als Elternteil — nicht für dein Kind selbst. Der KI-Coach ist dein Sparringspartner: Er hilft dir, gute, kurze Lerneinheiten mit deinem Kind zu gestalten und passendes Arbeitsmaterial zu erstellen. Das Kind sitzt nicht selbst am Computer und chattet mit der KI.
Wofür sie gedacht ist:
- Eine kurze, spielerische Lerneinheit mit deinem Kind vorbereiten und durchführen.
- Arbeitsmaterial erzeugen (Arbeitsblätter, Karten — als Bildschirm-Vorschau oder druckfertiges A4-PDF), das ihr dann gemeinsam durcharbeitet.
- Übergeordnet: deinem Kind das Lernen selbst beibringen — Lernkompetenz, Neugier und Frustrationstoleranz fördern.
Wofür sie nicht gedacht ist:
- ❌ Kein Werkzeug für das Kind allein.
- ❌ Keine Hausaufgabenhilfe und kein „Lösungs-Automat" (das ist nicht das Ziel — und bewusst nicht getestet).
- ❌ Kein Nachhilfe-Ersatz, der gezielt Noten in einem Fach hochtreibt. Es geht um die Lernkompetenz an sich, nicht um „besser in Mathe/Englisch werden". Dass sich Fächer dabei verbessern, ist ein willkommener Nebeneffekt — nicht der Zweck.
- Fundiert statt Bauchgefühl. Jeder Vorschlag läuft durch eine Checkliste, die auf drei
Standardwerken der Lernforschung beruht (Make It Stick, Mindset, Why Don't Students Like
School?). Die Kernideen sind als Spickzettel in
prinzipien/destilliert. - Lernt dein Kind kennen. Ein
PROFIL.mdhält fest, wie dein Kind tickt (Interessen, Frust-Muster, was motiviert). Der Coach richtet alles daran aus und lernt mit jeder Session dazu. - Erstellt Material. Der Coach kann kindgerechte Arbeitsblätter und Karten erzeugen — als Bildschirm-Vorschau (PNG) oder druckfertiges A4-PDF, mit exakt richtigen Anzahlen.
- Bleibt synchron. Profil, Stand und Protokolle werden festgehalten — bei jedem Start liest der Coach den Stand, am Ende aktualisiert er ihn.
| Datei/Ordner | Rolle |
|---|---|
CLAUDE.md |
Betriebsanleitung für den KI-Coach (lädt automatisch) |
PROFIL.md |
Wie dein Kind tickt (entsteht beim Onboarding, wächst mit) |
STAND.md |
Wo ihr gerade steht, nächster Schritt (immer aktuell) |
prinzipien/ |
Die Lern-Theorie + LERN-CHECK.md (die Qualitäts-Gate) |
tools/ |
Bild-/Druck-Werkzeuge (PNG-Vorschau & A4-PDF) |
material/ |
Eure Arbeitsblätter & Karten (Beispiele in material/beispiele/) |
protokolle/ |
Verlauf der Sessions |
vorlagen/ |
Leere Vorlagen (Profil, Stand, Protokoll, Interview) |
Keine Sorge, du musst kein Technik-Profi sein. Arbeite die Schritte einfach der Reihe nach ab. Wenn ein Befehl kompliziert wirkt: kopieren, einfügen, Enter. Hängst du fest, frag später den Coach selbst — er hilft dir weiter.
- Einen Computer (Windows, Mac oder Linux) mit Internet.
- Claude Code — das KI-Werkzeug, mit dem du arbeitest. Kostenlos installieren und einrichten nach Anleitung hier: https://claude.com/claude-code (du brauchst dafür ein Anthropic-Konto).
- Optional, aber empfohlen: ein kostenloses GitHub-Konto (https://github.com) — damit dein Stand gesichert ist und auf mehreren Geräten funktioniert.
Du hast zwei Möglichkeiten. Weg B ist empfohlen, wenn du ein GitHub-Konto hast.
Weg A — einfach ausprobieren (lokal, ohne GitHub-Konto): Öffne ein Terminal (bei Windows: „Eingabeaufforderung" bzw. „PowerShell") und gib ein:
git clone https://github.com/ju-scho/KI-Lernwerkstatt.git meine-lernwerkstatt
cd meine-lernwerkstattDas lädt die Werkstatt in einen Ordner namens meine-lernwerkstatt herunter und wechselt hinein.
Weg B — eigene private Kopie mit Sicherung (empfohlen):
- Klick auf dieser GitHub-Seite oben auf den grünen Button „Use this template" → „Create a new repository".
- Gib einen Namen ein (z. B.
meine-lernwerkstatt), wähle Private und klick „Create repository". - Hol deine private Kopie auf den Computer (ersetze
DEIN-GITHUB-NAME):git clone https://github.com/DEIN-GITHUB-NAME/meine-lernwerkstatt.git cd meine-lernwerkstatt
So hast du eine eigene, private Kopie — komplett getrennt vom öffentlichen Original. (Das ist kein „Fork": es gibt keine Verbindung zurück, dein Privates bleibt privat.)
Im selben Ordner eingeben:
claudeClaude Code öffnet sich und liest automatisch die Anleitung (CLAUDE.md).
Weil es noch kein Profil deines Kindes gibt, führt dich der Coach automatisch durch:
- einen Datenschutz-Hinweis (du bestätigst),
- ein kurzes Interview über dein Kind,
- das Anlegen von
PROFIL.mdundSTAND.md, - danach löscht sich die Onboarding-Datei selbst — fertig eingerichtet.
Sag dem Coach danach z. B.: „Ich sitze gerade mit meinem Kind da, wir wollen das Einmaleins üben — was schlägst du vor?"
Hast du Weg A genommen und willst später doch sichern? Lege ein privates GitHub-Repo an und
verbinde es (dafür brauchst du die GitHub CLI gh und ein GitHub-Konto):
gh repo create meine-lernwerkstatt --private --source=. --pushDanach sichert der Coach den Stand am Ende jeder Session automatisch. Wichtig: Wegen der
persönlichen Daten in PROFIL.md immer ein privates Repository.
Das Coaching läuft ohne Zusatzsoftware. Nur damit der Coach druckbare Arbeitsblätter/Karten erzeugen kann, brauchst du zusätzlich Google Chrome (oder Chromium), ImageMagick, Poppler und eine Emoji-Schrift.
- Ubuntu/Debian:
sudo apt install chromium-browser imagemagick poppler-utils fonts-noto-color-emoji - macOS:
brew install --cask google-chromeundbrew install imagemagick poppler
Fehlt davon etwas, funktioniert das Coaching trotzdem — nur die Bild-/PDF-Erstellung nicht.
Deine private Kopie ist eigenständig — sie aktualisiert sich nicht von selbst (und das ist gut so: so wandert nie versehentlich etwas Privates ins öffentliche Repo). Wenn es Verbesserungen am Template gibt, holst du sie bewusst, wann du willst.
Der einfache Weg: Sag es im Projekt einfach dem Coach:
„Hol bitte die neuesten Verbesserungen aus dem Template."
Er führt dann das mitgelieferte Skript aus und fasst zusammen, was sich geändert hat.
Oder selbst per Befehl:
tools/update.sh
git diff # ansehen, was sich geändert hat
git add -A && git commit -m "Template-Updates übernommen"Was passiert mit deinen Daten? Nichts — sie bleiben unangetastet. Das Update überschreibt
nur die generischen Dateien (prinzipien/, tools/, vorlagen/, CLAUDE.md, README.md,
LICENSE). Deine persönlichen Inhalte — PROFIL.md, STAND.md, protokolle/, material/,
inputs/ — werden nie angefasst. Vor dem Committen kannst du mit git diff alles in Ruhe prüfen.
Diese Werkstatt arbeitet mit einer KI (LLM). Alles, was du eingibst, wird von einem KI-Dienst verarbeitet; eine Nutzung/Speicherung durch den Anbieter lässt sich nie ganz ausschließen. Deshalb:
- Für dein Kind nur Vorname oder Spitzname verwenden — keine vollen Namen, Adressen, Schul-/Klassennamen oder Gesundheitsdaten.
- Wenn du dein Projekt online sicherst: immer ein privates Repository (das
PROFIL.mdenthält persönliche Beobachtungen). - Du kannst
PROFIL.mdjederzeit ansehen, ändern oder löschen.
Dies ist ein Template zum Kopieren („Use this template") und Verbessern. Verbesserungen an den generischen Teilen (Prinzipien, Werkzeuge, Vorlagen) sind willkommen — persönliche Profile gehören nicht ins öffentliche Repo.
Die Spickzettel in prinzipien/ sind eigenständige Zusammenfassungen der Kernideen — sie
ersetzen die Bücher nicht. Wer tiefer einsteigen will, lese die Originale (Quellenangaben in den
Dateien). Ein Kauf der Bücher unterstützt die Autorinnen und Autoren.
MIT — frei nutzbar, ohne Gewähr.